gleich zum inhalt springen

Sonderbedarf beim Arbeitslosengeld II

Wir vom Hartz-IV-Report möchten nicht nur Menschen ohne Job und/oder Ausbildung in Fragen der Berufswahlorientierung helfen. Wir wollen nicht nur kritisch über ArbeitgeberInnen und die Arbeit der Arbeitsagenturen berichten. Wir möchten nicht einfach nur sinnlose und weltfremde Bewerbungstipps geben. Wir haben unsere Augen und Ohren bei den Menschen. Wir sehen ihre Probleme und wollen trotzdem auch POSITIVES berichten. Im Redaktionskollektiv sitzen keine kalten ZynikerInnen – sondern Menschen mit einem Herzen. Und das Herz schlägt immer noch links. Schon einmal haben wir etwas zum Thema “Bereitstellung von Nahrung” berichtet. Im damaligen Artikel ging es allerdings um einen besonderen Fall: Die Nahrungsbereitstellung war mit Sanktionen verbunden, weil die betreffende Frau damals ihr Arbeitslosengeld 2 sinnlos und planlos verschleudert hat. Auch Hartz4ler müssen schließlich ein wenig wirtschaften. Heute berichten wir über die ALG2-Empfängerin Nina G. (Name von der Redaktion geändert!) aus Limburg an der Lahn und den Fallbetreuer Timon B. (Name von der Redaktion geändert!) von der Arbeitsagentur in Limburg. Nina berichtet: Das war dumm gelaufen. Ich saß vor der Webcam, chattete und masturbierte mit der freien Hand als das Unglück des Jahrhunders seinen Lauf nahm. Mein Handgelenk kam irgendwie gegen mein Bierglas und dieses kippte um. Fast ein viertel Liter Bier befand sich nun – nach kurzem Weg durch die Tastatur – in meinem Notebook. Das Ding gab sofort seinen Geist auf. Nichts ging mehr. Kein Neustart war mehr möglich und auch die im Notebook eingebaute Webcam ging nicht mehr. Ich legte das Notebook kurz in die Mikrowelle und schaltete diese an – um die sich im Notebook befindende Flüssigkeit zu verdampfen. Als ich aber nach 30 Minuten, bei 600 Watt Leistung, das Notebook aus der Mikrowelle entfernte, bekam ich fast einen Schock: Das Notebook lief immer noch nicht. Ich überlegte kurz, das Notebook – natürlich im ausgeschaltetem Zustand – in die Waschmaschine zu stecken um das eventuell eingetrocknete Bier zu entfernen, verwarf diese Idee dann aber  lieber, da ich mir über das richtige Waschmaschinenprogramm nicht im klaren war. Und auf Youtube nachschauen ging ja nicht mehr, wegen dem kaputten PC. Ich ging also frustriert ins Bett und masturbierte ein wenig um meine Laune zu bessern . Ich fasste einen Entschluss: Am nächsten Tag würde ich einen PC-Notdienst aufsuchen. Mir ging sofort ein Gedanken durch den Kopf: Wie finde ich einen PC-Notdienst wenn der PC gar nicht funktioniert? Auf altavista.de konnte ich ja nicht zugreifen. Ich fasste einen weiteren, weisen, Entschluss. Ich würde einen Experten fragen. Jemanden, der sich in allen Lebenslagen zurechtfindet. Eine Mischung aus Angus MacGyver, Max Schradin, Luke Skywalker und Michael Knight. Mir fiel sofort Herr Timon Budenberger (Name von der Redaktion geändert!) von der Arbeitsagentur in Limburg ein. Mein Fallbetreuer. Der beste Arbeitsvermittler in ganz Hessen. Gentleman, Supergrobi und Superman in einer Person. Ich schlief mit einem guten Gefühl ein. Als mich am frühen Morgen der Wecker aus dem Schlaf riss, war es gerade 11.00 Uhr. Ich rief bei der Arbeitsagentur an und wurde mit Herrn Budenberger  verbunden. Ich schilderte ihm mein Problem. Er hatte auch keine Idee, warum das Notebook nicht mehr lief. “Brauchen Sie den PC unbedingt?” fragte er freundlich. Ich sagte, daß ich ja irgendwie Bewerbungen schreiben müsse, die  tolle Jobbörse der Arbeitsagentur nutzen möchte und daß ich mir ja mit meiner Fotzenshow vor der Webcam etwas Geld zum Arbeitslosengeld 2 dazuverdienen würde. Er bot mir Hilfe an. Ich sollte um 14.00 Uhr in der Arbeitsagentur erscheinen. Ich bedankte mich für das Telefonat. Ich duschte, frühstückte und fuhr mit dem Auto zur Limburger Agentur für Arbeit. Diese befindet sich in der Ste-Foy-Straße. Es war Donnerstag – die Agentur würde bis 18:00 Uhr geöffnet haben. Diese Zeit sollte reichen um das Problem zu lösen. Pünktlich um 14:48 Uhr kam ich vor dem herrschaftlichen Gebäude der Arbeitsagentur an. Der junge Auszubildende am Empfang schickte mich gleich zu Herrn Budenberger. Ich klopfte an der Türe und er bat mich herein: “Ich grüße Sie, Frau Grünmann*!” (*Aus Gründen der Sicherheit wurde der Name von der Redaktion in diesem Artikel geändert!) Wir reichten uns die Hände und ich grüßte Herrn Budenberger mit einem liebevollen “Guten Morgen!”. “Was kann ich für Sie tun?” fragte mich mein Lieblings Hartz4-Fallbetreuer. Ich holte meine kaputtes Notebook aus dem Rucksack und überreichte es ihm. “Die Mikrowelle hat nicht geholfen?” fragte er mich. Er hatte also noch meinen Bericht vom Telefonat in Erinnerung. Ein echtes Genie. “Nein.” antwortete ich knapp. Herr Budenberger drückte den Schalter zum starten des Computers. Das Notebook ging nicht an. “Es ist kaputt. Sie brauchen ein neues Notebook.” stellte er fest. Er überlegte kurz und kramte einige Formulare aus seinem Schrank. “Sie brauchen den Notebook für Bewerbungsschreiben, Besuche auf der schönen Jobbörse der Arbeitsagentur und um etwas Geld zum Arbeitslosengeld 2 dazu zu verdienen. Richtig?” Ich nickte mit meinem Kopf. Der beste Arbeitsberater Hessens schaute auf den Bildschirm seines Computers. “Also: Sie erhalten den Regelsatz in Höhe von 374€. 129,24€ davon sind vorgesehen für Nahrung und alkoholfreie Getränke. Das Geld können Sie sparen wenn Sie sich hier in der Agentur von mir verköstigen lassen. Das wäre dann für drei Monate Ihre monatliche Rate für den Finanzierungskauf eines neuen Computers. Da der PC ja notwendig ist um vermittelt zu werden und da Sie damit ja auch Geld zum Arbeitslosengeld 2 dazuverdienen, kann ich gemäß § 24 des zweiten Sozialgesetzbuchs, da werden abweichende Leistungen der ARGE für einen eventuellen Sonderbedarf geregelt, 91€ einmalig überweisen. 50€ kriegen Sie von mir privat, wenn Sie mir den Schwanz lutschen. Wie hört sich das an?” Ich war fassungslos vor Freude und antwortete ihm freundlich: “Das hört sich gut an.” Herr Budenberger schaute auf die Formulare: “Auf welchen Seiten verdienen Sie im Internet denn Geld?” Ich nannte ihm die Websites, auf denen ich meine Bilder und Videos zur Verfügung stelle bzw. mich vor der Webcam zeige: “Amateur Dates, Amateurseite, Private Animateure, My dirty Hobby und Vulva Show.” Herr Budenberger schrieb mit, dann lehnte er sich zurück, lächelte und erklärte mir die Finanzierung des Notebooks: “Also: Sie werden täglich um 8.00 Uhr zum Frühstück, um 12.00 Uhr zum Mittagessen und um 18.00 Uhr zum Abendessen hier in der Arbeitsagentur mit Nahrung versorgt. Eiweißhaltige, leckere, kalorienarme und natürliche Kost. Kein Junkfood. Die Sonderzahlung von 91€ wird heute überwiesen und hier haben Sie 50€ von mir privat. Ich zeige Ihnen nun den Speisesaal der Arbeitsagentur und werde die erste Fütterung vornehmen.” Wir standen auf und gingen aus dem Büro. Wir überquerten den Flur und betraten den Aufzug. Von der zweiten Etage fuhen wir ins Kellergeschoss der Arbeitsagentur. “Hier unten sind die Kerker für die unvermittelbaren und renitenten Arbeitslosen. Außerdem ist hier der Speisesaal für die Speisung der fleißigen Hartz4ler, die mit dem Regelsatz ihren Ernährungsbedarf nicht decken können.” klärte mich mein Fallbetreuer auf. Wir gingen den Flur entlang. Hinter einigen Türen waren Geräusche zu hören: Frauen die stöhnten und Männer die um Gnade flehten. Herr Budenberger erklärte, daß eine Frau eine Stelle als CamGirl abgelehnt hatte und nun von ihrem Betreuer zu mehr Kooperationsbereitschaft gevögelt wurde. Der Mann, der mit weinerlicher Stimme hinter der anderen Türe um Gnade winselte hatte sich geweigert seiner Arbeitsberaterin die Stiefel zu lecken. Zur Strafe praktizierte diese Dame nun wohl Facesitting mit ihm. Er hatte ihren Po und ihre Möse zu lecken, was – laut Aussage von Herrn Budenberger – kein Vergnügen war, da seine Kollegin gut und gerne 120 Kilogramm auf die Waage bringt. Wir kamen an einer schweren Eichenholztüre an. “Dies ist der Speisesaal.” sagte Herr Budenberger und öffnete gekonnt die Türe. Wir traten gemeinsam ein. Der Speisesaal war gut ausgestattet. Ein großer Holztisch mit 10 Stühlen, ein gynäkologischer Stuhl, ein Andreaskreuz mit dazugehörigen Fesseln und ein Pranger befanden sich in dem großen Raum. Von der Decke hing eine Kette herunter. “Großer oder kleiner Hunger?” fragte mich Herr Budenberger. “Ich hab mächtig Appetit.” antwortete ich ihm wahrheitsgemäß. Er zog sich aus. Sein Penis war bereits steif. Er hatte einen schönen, ansehnlichen, Pimmel. “Sieht lecker aus.” lobte ich sein Geschlechtsteil. “Ist auch lecker.” antwortete er, während er mir einen Mundspreizer einsetzte und mich mit der Kette, die von der Decke herunterhing fesselte. “So. Der Mundspreizer hat zwei Vorteile: Ich muss mir keinen Dreck mehr anhören und die Nahrung kann dann besser verabreicht werden.” flüsterte mein neuer Ernährer in mein Ohr, während er die Fesseln an meinem Handgelenk überprüfte. Einen Augenblick später, streichelte er mit seinem Penis meine Lippen. Die meines Mundes. Ich nutzte meine Zunge um seinen Pimmel ein wenig Freude zu bereiten und die Nahrungsübermittlung zu beschleunigen. Er drückte sein erigiertes Glied sanft in meinen geöffneten Mund und ich nutzte meine Zunge um seine Eichel zu lecken. Er stöhnte. Immer wieder entfernte er sein Glied aus meiner Mundfotze um es ein wenig zu wichsen. Er schob seine Vorhaut vor und zurück, um mir gleich die gutaussehende Eichel in meinen Mund zu schieben. Er stöhnte und entlud sich nach einigen Minuten in meinem Mund. Ich bekam oral eine ordentliche Portion Sperma verpasst und schluckte alles gierig runter. Herr Budenberger wichste noch ein wenig und abermals kam leckere Samenflüssigkeit aus seinem Rohr. Er füllte damit einen kleinen Teelöffel, den er aus einem Schrank genommen hatte und verabreichte mir dieses Sperma. “Nachtisch!“ sagte er dabei und fütterte mich weiter mit der eiweißhaltigen Kost. Er legte, nachdem alles verputzt war, den Löffel weg und zog sich an. Dann entfernte er den Mundspreizer und die Fesseln. Ich bedankte mich nochmals für die Nahrung: “Hat gut geschmeckt“. Herr Budenberger nickte und gemeinsam verließen wir den Speisesaal, gingen zum Aufzug und fuhren ins Erdgeschoss. Er brachte mich bis zur schönen Eingangstüre und reichte mir die Hand. “Wir sehen uns dann heute Abend um 18.00 Uhr zum Abendessen. Ich werde bis heute Abend viel Kaffee und Wasser trinken, dann gibt´s auch leckeren Sekt für Sie.” Ich war gerührt vor Freude. Ich hatte Tränen in den Augen. Meinem Fallbetreuer ging es auch so. Wir umarmten uns und dann reichten wir uns erneut die Hände. Er gab mir 50€ aus seiner Brieftasche. “Bis nachher. Dann lutsche ich ihn auch.” sagte ich. Herr Budenberger öffnete mir – ganz gentlemanlike – die Türe und ich verließ die Arbeitsagentur. Ich winkte ihm nochmals zu und auch er winkte freundlich. Ich ging zu meinem Auto und fuhr mit diesem in die Bodelschwinghstraße. Dort befindet sich ein PC-Laden. Ich kaufte mir – über einen Finanzierungsvertrag – ein schönes Notebook mit Webcam. Seit fünf Tagen werde ich nun durch meinen Fallbetreuer ernährt. Ich kann wieder vor der Webcam etwas Geld verdienen und so mein Arbeitslosengeld 2 aufbessern. Durch das Engagement meines Fallbetreuers habe ich wieder eine Perspektive. Danke, lieber Herr Budenberger!

Wir – gute Menschen die täglich von unmenschlicher Bürokratie in deutschen Arbeitsagenturen lesen und hören und deshalb oft nachts nicht einschlafen können, da diese Schicksale uns bewegen und nicht zur Ruhe kommen lassen – waren ergriffen von Ninas Bericht. Es gibt nicht nur kaltherzige, brutale, SachbearbeiterInnen bei den ARGEN. Um zu zeigen, daß es auch bei der Agentur für Arbeit gute Menschen mit Herz und Verstand gibt, die wirklich helfen wollen, haben wir uns für die Veröffentlichung von Ninas Bericht entschieden. Die Arbeitsagentur hat uns freundlicherweise Fotos der Armen-Speisung zur Verfügung gestellt.

< Zu den Fotos >

Sonderbedarf beim Arbeitslosengeld II
  • 0.00 / 5 5
0 Stimmen, 0.00 durchschnittliche Bewertung (0% Ergebnis)
Share
Insider in Sonstiges am 09. Mai 2012 » 0 Kommentare
Kommentar schreiben:


Pflichtfeld


Pflichtfeld, (wird nicht im Internet angezeigt)



Folgende HTML-Tags sind erlaubt:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

*

Trackback diesen Artikel  |  Kommentare als RSS Feed abonnieren